#WeRemember - Holocaust Gedenktag 2021

Veröffentlicht am 27.01.2021 in Aktuelles

 

Um den Opfern von nationalsozialistischer Gewalt zu gedenken und diese Namen und Schicksale ins Gedächtnis zu rufen, sind die Mitglieder der SPD Landtagsfraktion in ihren Wahlkreisen unterwegs gewesen um auf diese aufmerksam zu machen. 

Mein Stolperstein liegt in Lübeck-Schlutup, Schusterbreite 5, vor einem der alten Arbeiterhäuser. Hier waren in den dreißiger Jahren 5 Parteien untergebracht, es gehörte zur Fischfabrik Peter Bade. Der Stein erinnert an Wilhelm Krohn; ursprünglich aus Schönberg stammend, arbeitete er Jahrzehnte in der Schlutuper Fischindustrie. Er war ein ganz normaler Schlutuper Arbeiter.

Wilhelm Krohn wurde im Juni 1940 verhaftet, weil er von seinen Nachbarn der Gestapo verraten wurde. Der Vorwurf? Er hatte polnischen Zwangsarbeiterinnen Essen zugesteckt – ein simpler Akt der Barmherzigkeit. Das Barackenlager, in dem die Zwangsarbeiterinnen untergebracht waren, lag mitten in Schlutup, es grenzte unmittelbar an Krohns Wohnhaus an.
Wilhelm Krohn bezahlte diese Denunziation mit dem Leben – noch im selben Jahr wurde er im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet.

Es sind Schicksale wie diese, die heute vielen das Gefühl geben, man hätte damals nichts machen können, jeder Akt des Widerstands hätte zum Tod geführt. Einerseits stimmt das. Andererseits: wenn mehr Menschen so gewesen wären wie Wilhelm Krohn, hätte sich der Nationalsozialismus nie so lange halten können.
Was Wilhelm Krohn auszeichnet ist, dass er an der Menschlichkeit und der Verpflichtung für den Nächsten auch dann festhielt, als es andere in seinem Umfeld nicht mehr taten. Das ist ein Vorbild und eine Verpflichtung auch für uns.

 

Dieser Artikel wurde auf der Seite der SPD Landtagsfraktion veröffentlicht: https://www.spd-fraktion-sh.de/2021/01/26/den-opfern-ihren-namen-zurueckgeben/

 

 

19.01.2022 16:00
Dank an die Einsatzkräfte!.
Thomas Rother: Wir danken den Beamtinnen und Beamten für den vorbildlichen und deeskalierenden Einsatz bei der Begleitung der sogenannten "Corona-Spaziergänge". Den dabei im Einsatz verletzten Beamtinnen und Beamten wünschen wir schnelle und gute Besserung. Angesichts der aktuell hohen Belastung der Einsatzkräfte ist besonders zu würdigen, dass seitens der Einsatzkräfte kontinuierlich ein abwägendes Vorgehen und eine klare Ansprache der Versammlungsteilnehmer*innen erfolgt."

Sandra Redmann & Kai Vogel: "Auch wer sich rechtskonform verhält, verhält sich nicht unbedingt clever. Dieses Eingeständnis erwarten wir von Wirtschaftsminister Buchholz. Natürlich durfte bereits mit den Erdarbeiten begonnen werden. Aber die Kompensation der Riffe, die ein hochkomplexes Ökosystem und dadurch von großem Wert sind, ist nach wie vor Teil der juristischen Auseinandersetzung und birgt eine besondere Brisanz."

Özlem Ünsal: Die Mieten steigen in Schleswig-Holstein - insbesondere in den Ballungsgebieten - deutlich stärker als die Inflation oder die Löhne und Gehälter. Marktanspannung und Versorgungsengpässe treffen inzwischen auch unsere mittleren Einkommensgruppen hart. Hinzu kommt ein rasanter Wegfall von Sozialbindungen, der den Spielraum für eine aktive Belegungspolitik unserer Kommunen im Land drastisch einschränkt.

Martin Habersaat: Unter Virologen wird derzeit darüber debattiert, welche Rolle die Schulen unter den Bedingungen der besonders ansteckenden Omikron-Variante als Pandemie-Treiber spielen.

Martin Habersaat: Derzeit hängt es noch immer vom Zufall hab, ob und welche digitalen Angebote Schülerinnen und Schüler vorfinden. Hat der Schulträger sich gekümmert? Haben engagierte Kolleg*innen ein Konzept für die Schule erstellt und umgesetzt?