Wahlrecht Corona-Bedingungen anpassen

Veröffentlicht am 26.02.2021 in Landespolitik

Wahlrecht anpassen

Ihr kennt es von der Nominierung des Kandidaten für unseren Bundestagswahlkreis: Die Wahlkonferenzen müssen aus Sicherheitsgründen den Corona-Bedingungen angepasst werden.

Eine entsprechende Regelung für die Landesebene haben wir in dieser Landtagssitzung auf den Weg gebracht.

Aber es soll nicht nur eine Regelung für die nächste Landtagswahl sein – auch im kommunalen Bereich wird gewählt (Bürgermeister:innen) und dort sind die hygienischen Anforderungen ebenso zu gewährleisten.

Wir haben uns für eine dauerhafte Lösung ausgesprochen – wir wissen nicht, was noch auf uns zukommt. Wir sollten gewappnet sein!

In diesem Zuge wollen wir auch die Mindestanforderungen zur Anwesenheit bei Wahlkreiskonferenzen und Einschränkungen bei der Wahlwerbung aufheben.

Letzteres nicht nur Corona-bedingt – künftige Wahlkämpfe werden besonders auf dem flachen Land stärker zentral gesteuert werden müssen.

Ebenso sollen die Fristen für Unterschriftensammlungen bei Volksinitiativen im Notfall verlängert werden.

Wir hätten gerne in diesem Zuge noch weitere „alte Hüte“ beseitigt und Maßnahmen zur Steigerung der Wahlbeteiligung auf den Weg gebracht (z.B. Wahlwerbung zeitgleich mit Versand der Briefwahlunterlagen oder freier Zugang zu allen Briefkästen). Der Bremsklotz an dieser Stelle hatte eine grüne Farbe – auch wenn noch vor wenigen Tagen der grüne Bundesgeschäftsführer die Inhalte unserer Vorschläge öffentlich unterstützt hat.

Das Anhörungsverfahren wird diese Punkte vielleicht noch auf einen besseren Lösungsweg bringen.

 

Wolfgang Baasch: "Besonderen Augenmerk muss sowohl auf die Situation von Kindern und Jugendlichen, die von der Brücke betreut werden, als auch auf Kinder und Jugendliche von psychisch erkrankten Eltern sowie jenen mit besonderem Förderbedarf gelegt werden."

Özlem Ünsal: "In Schleswig-Holstein sind wir weit und breit die einzige Fraktion, die sich für diese Belange mit vielfältigen Parlamentsinitiativen und breiter Beteiligung der Betroffenen zu Wort meldet."

Birte Pauls: Dass Dänemark erneut die Grenzkontrollen bis zum 11. Mai verlängert, finden wir sehr bedauerlich. Corona ist für die dänische Regierung jetzt offenbar kein Grund mehr, dafür aber wieder oder nach wie vor die Bedrohung durch Extremisten.

Serpil Midyatli: Es ist wichtig, dass wir unseren Soldatinnen und Soldaten für 20 Jahre aufopferungsvollen Einsatz in Afghanistan Danke sagen. Sie und ihre Angehörigen haben unseren Respekt und unsere Anerkennung für ihre Leistungen und den damit verbundenen Entbehrungen verdient.

Die Gespräche zur Bildung einer Ampelkoalition im Bund haben begonnen. Die Zukunft der Bildung in Deutschland war ein wichtiger Bestandteil aller Wahlprogramme der potentiellen Koalitionäre. Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, nennt nach einem Blick in die Wahlprogramme von SPD, Grünen und FDP mögliche Entwicklungslinien für die Zukunft der Schule in Deutschland: