Verkauf der HSH-Nordbank – Schlusspunkt eines Trauerspiels

Veröffentlicht am 11.04.2019 in Aktuelles

Die Geschichte der HSH-Nordbank ist für alle Beteiligten kein Ruhmesblatt. Die negative Entwicklung der Bank konnte weder vorhergesehen, noch aufgehalten werden. Das betrifft alle Beteiligten – nicht nur Politikerinnen und Politiker, sondern auch die wichtigen Vertreter der Wirtschaft, die im Aufsichtsrat der Bank vertreten waren. Auch nach Ende der Finanzkrise haben sich die Prognosen des Bankvorstandes nicht als tragfähig erwiesen, eine Stabilisierung der Bank konnte nicht erreicht werden.
Am Ende war der Verkauf der Aktien für das Land nur das geringste Übel und daher notwendig. Thomas Rother erklärte dazu vor dem Landtag: „Wir stimmen dem Verkauf der Aktien zwar zu, sind aber alles andere als begeistert von den Käufern. Weder ihr Geschäftsgebaren noch ihre Geschäftsfelder haben etwas mit Unternehmensethik, wie wir sie uns wünschen, zu tun.“

Zumindest die Einsichtnahme in den Businessplan des Kaufinteressenten wäre für eine verantwortbare Entscheidung zwingend notwendig gewesen. So bleibt nur, an den Sparkassen- und Giroverband zu appellieren, verantwortungsbewusst zu handeln und Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden der HSH mehr Sicherheit zu geben.

 

Kai Vogel: Heute machen die Schulen für weitere Jahrgänge wieder auf. Das ist eine gute Nachricht, und wir alle hoffen, dass die Schulen und alle anderen Bildungseinrichtungen spätestens nach der Sommerpause wieder Normalbetrieb fahren können.

Sandra Redmann: Das Artensterben ist neben dem Klimawandel eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Im Jahr 2020 ist die Bilanz ist verheerend.

Kai Vogel: Dass der Schulalltag wieder beginnt, liegt im Interesse aller Beteiligten. Auch wir wünschen uns, dass nach den Sommerferien - die anders aussehen werden als in der Vergangenheit - die Zeiten des Homeschoolings und der Betreuungsprobleme der Vergangenheit angehören.

Beate Raudies: Wehte bisher höchstens ein warmes Lüftchen in der Jamaika-Koalition, zieht jetzt ein rauer Sturm auf. Der kann für Schönwetterkapitän Günther angesichts der großen Unterschiede in seiner Koalition ganz schnell zum Problem werden.

Poersch und Burkhardt: Dass das SARS-CoV2-Virus nicht vor Grenzen haltmacht, ist eine Binsenweisheit. Aber zu glauben, in der Rückkehr zur alten Nationalstaatlichkeit könnte die Antwort liegen, ist ein schwerer Irrtum.