Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Haushaltsführung

Veröffentlicht am 26.11.2012 in Pressemitteilungen

Zur Präsentation aktueller Zahlen zum Haushaltsvollzug durch Finanzministerin Monika Heinold am 22. November im Finanzausschuss sagt der SPD-Finanzpolitiker Thomas Rother:

Im Haushaltsvollzug wird deutlich: Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Haushaltsführung passen ausgezeichnet zusammen! Das Haushaltsergebnis 2012 wird sehr viel besser ausfallen als bisher prognostiziert.

Obwohl die neue Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SSW deutlich gemacht hat, dass eine Politik der sozialen Kälte mir ihr nicht fortgesetzt wird und obwohl bereits Maßnahmen gegen eine Rücknahme der schlimmsten Kürzungen der Vorgängerregierung eingeleitet wurden, gibt es dieses Jahr einen sehr positiven Haushaltsverlauf. Dies ist, neben der Haushaltsdisziplin aller Ministerien, besonders auf die gute Konjunktur zurückzuführen. Übermut ist daher nicht angesagt. In den nächsten Jahren wird es darum gehen, auch in schwierigem Fahrwasser Kurs zu halten.

 

Martin Habersaat: Die Erziehungswissenschaftlerin Anne Sliwka nennt drei Ziele von Schule: die Chancengerechtigkeit für alle, die Exzellenz, also das Heranführen von möglichst vielen Schülerinnen und Schülern an die Leistungsspitze, und das Wohlbefinden, also eine Schule, in die die Kinder und Jugendlichen gern gehen.

Midyatli, Stegner, Raudies: Ein Nachtragshaushalt in dieser Größe ist in der Geschichte des Landes einmalig.

Heiner Dunckel: Viele Studierende haben in den letzten Monaten ihre Nebenjobs verloren, auf die sie zur Finanzierung ihres Studiums angewiesen sind.

Beate Raudies: Ich bedanke mich für den Bericht der Finanzministerin. Wobei ich sagen muss, dass der Inhalt mich doch einigermaßen ernüchtert zurück lässt.

Ralf Stegner: Es ist nicht zufällig, dass an einem Tag wie heute die AfD-Fraktion zerfällt.