Schlag ins Gesicht der dualen Berufsausbildung in Schleswig-Holstein!

Veröffentlicht am 23.09.2021 in Pressemitteilungen

Thomas Hölck, Kirsten Eickhoff-Weber, Thomas Rother, Kerstin Metzner, Wolfgang Baasch: Wir fordern die Landesregierung auf, die zusätzlichen Kosten für die Realisierung des Großprojekts Trave-Campus sicherzustellen. Die bisher zugesagten 38,25 Mio. Euro sind deutlich zu wenig.

 

Zur Diskussion um die Realisierung des Projektes Trave-Campus erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Hölck, die Sprecherin für Berufliche Bildung, Kirsten Eickhoff-Weber sowie die Lübecker Abgeordneten, Kerstin Metzner, Thomas Rother und Wolfgang Baasch:

“Wir fordern die Landesregierung auf, die zusätzlichen Kosten für die Realisierung des Großprojekts Trave-Campus sicherzustellen. Die bisher zugesagten 38,25 Mio. Euro sind deutlich zu wenig. Wenn die Landesregierung die duale Berufsausbildung ernst nimmt, darf es jetzt keinen Rückschritt bei dem Bau des neuen und dringend erforderlichen Ausbildungszentrums an der Kronsforder Landstraße geben. Wir müssen jetzt in die Strukturen für die Fachkräfteausbildung investieren! Wir unterstützen die Handwerkskammer bei der Umsetzung des großen Trave-Campus, denn eine Einschränkung des Bauvolumens hätte nachhaltige negative Auswirkungen auf die duale Berufsausbildung im Land und damit auf die Sicherung von Fachkräften. Dazu gehört auch die Sicherung des Betriebs der Landesberufsschulen, zu der wir die Landesregierung auffordern.”

 

Wolfgang Baasch: "Besonderen Augenmerk muss sowohl auf die Situation von Kindern und Jugendlichen, die von der Brücke betreut werden, als auch auf Kinder und Jugendliche von psychisch erkrankten Eltern sowie jenen mit besonderem Förderbedarf gelegt werden."

Özlem Ünsal: "In Schleswig-Holstein sind wir weit und breit die einzige Fraktion, die sich für diese Belange mit vielfältigen Parlamentsinitiativen und breiter Beteiligung der Betroffenen zu Wort meldet."

Birte Pauls: Dass Dänemark erneut die Grenzkontrollen bis zum 11. Mai verlängert, finden wir sehr bedauerlich. Corona ist für die dänische Regierung jetzt offenbar kein Grund mehr, dafür aber wieder oder nach wie vor die Bedrohung durch Extremisten.

Serpil Midyatli: Es ist wichtig, dass wir unseren Soldatinnen und Soldaten für 20 Jahre aufopferungsvollen Einsatz in Afghanistan Danke sagen. Sie und ihre Angehörigen haben unseren Respekt und unsere Anerkennung für ihre Leistungen und den damit verbundenen Entbehrungen verdient.

Die Gespräche zur Bildung einer Ampelkoalition im Bund haben begonnen. Die Zukunft der Bildung in Deutschland war ein wichtiger Bestandteil aller Wahlprogramme der potentiellen Koalitionäre. Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, nennt nach einem Blick in die Wahlprogramme von SPD, Grünen und FDP mögliche Entwicklungslinien für die Zukunft der Schule in Deutschland: