Rede zum 23. Jugend- und Kulturfest von Türgem

Veröffentlicht am 23.05.2012 in Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren,
lieber Remzi
vielen Dank für die Einladung zum 23. Jugend- und Kulturfest.

Ich darf Ihnen dazu die herzlichen Grüße der SPD-Landtagsfraktion überbringen.

Vor wenigen Tagen haben wir einen neuen Landtag gewählt. Es wäre schön gewesen, wenn auch die Migrantinnen und Migranten hätten mitwählen können. Leider ist es immer noch so, dass viele von ihnen von Wahlen ausgeschlossen bleiben, sofern nicht das Grundgesetz geändert wird, und diese Möglichkeit auch für nicht-deutsche Staatsangehörige, die hier leben, geschaffen wird.

ch hoffe, es noch erleben zu können, dass sich die dazu erforderliche Zweidrittelmehrheit im deutschen Bundestag finden wird.

Für das kommunale Wahlrecht – also für Bürgerschaft und Bürgermeister – wäre schon eine EU-mitgliedschaft der Türkei ausreichen. Ich hoffe, auch das noch erleben zu können.

Beides sage ich mit 52 Jahren, denn ich weiß, dass wir schon viele Jahre über diese Themen reden und dafür kämpfen, dass sie einmal Wirklichkeit werden. Und wir sollten immer wieder daran erinnern.

Heute steht jedoch mit dem Jugend- und Kulturfest die Erinnerung an Mustafa Kemal Atatürk im Mittelpunkt.

Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion über den Islam und seinen Stellenwert in der deutschen Gesellschaft kann die kemalistische Haltung zu einem laizistischen Staatswesen – also der Trennung von Religion und Staat - Orientierung geben. Religion ist Privatsache und soll es bleiben. Auch der Ausdruck von Religion – z.B. das Tragen eines Kopftuchs sollte jeder Frau selbst überlassen bleiben.

Und je mehr Menschen, die sich zum Islam als Glauben bekennen, umso mehr gehört der Islam auch zu Deutschland.

Heute geht es auch um die Jugend und es ist schön zu sehen, dass hier viele Kinder und Jugendliche dabei sind und ihren Tag feiern. Da kann einem um die Zukunft nicht bange werden.

Der Verein Türgem engagiert sich seit 20 Jahren auf ehrenamtlicher Basis in der Betreuung von Migrantinnen und Migranten, von Menschen, die aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind, um hier ein neues Zuhause zu finden.

Türgem fördert aktiv einen Austausch der verschiedenen Kulturen, die sich in Lübeck zusammengefunden haben.

Ich danke dem Verein Türgem für seine Arbeit, die dem ganzen Gemeinwesen in unserer Stadt zu Gute kommt und wünsche uns einen schönen Abend.

 

Bernd Heinemann: Am Sonntag, dem 23. Mai 2021, hat die belarussische Regierung unter dem Vorwand einer Bombendrohung den Ryanair-Flug FR4978 unter Beteiligung eines MiG-29-Kampfflugzeugs der belarussischen Luftwaffe abgefangen und zum Flughafen Minsk geleitet, um eine Notlandung zu erzwingen.

Kai Vogel: Wenn es um die Anzahl der Pläne und Ankündigungen in dieser Legislaturperiode geht, das muss ich Ihnen wirklich zugute halten, da sind Sie einsame Spitze. Fehlanzeige oder Stochern im Nebel allerdings, wenn ich an die Umsetzung dieser ehrgeizigen Pläne denke.

16.06.2021 14:00
Trauer braucht einen Ort.
Serpil Midyatli: Die Inzidenzen sinken, die Temperaturen steigen… seit Tagen schon erleben wir, wie wir Stück für Stück unseren Alltag zurückbekommen. Automatisch fühlen wir uns freier. Die Stimmung steigt. Familie und Freunde treffen, gemeinsam EM schauen, grillen.

Heiner Dunckel: In der Tat können wir festhalten, dass die 2013 von der damaligen Landesregierung und Küstenkoalition verabschiedete Breitbandstrategie eine richtige und gute Entscheidung war. Schleswig-Holstein steht im deutschlandweiten Vergleich insbesondere bei der Glasfasertechnologie überdurchschnittlich dar, wobei wir ja trotzdem vermerken müssen, dass Deutschland insgesamt europa- und weltweit eher unterdurchschnittlich zu bewerten ist.

Kathrin Bockey: Die Polizeibeauftragte und Ihre Mitarbeiterinnen sind auf verschiedenen Feldern tätig und die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Die Bürger:innen und genauso die Polizist:innen vertrauen ihr und schätzen sie. Lob, Anerkennung und Dank an dieser Stelle!