Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) Schleswig-Holstein

Veröffentlicht am 19.04.2012 in Pressemitteilungen

"Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, die Sektion für Sexualmedizin des UKSH zu erhalten", waren sich Thomas Rother, MdL, Bewerber der SPD für den Wahlkreis Lübeck-Ost und Christian Feist, Vorsitzender der ASJ Schleswig-Holstein, am Rande einer Veranstaltung der ASJ am 18.04.2012 in Lübeck zum Thema "Opferschutz/Tatprävention" einig.

Ein mit Prof. Dr. Hartmut Bosinski, Leiter der Sektion Sexualmedizin, Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt aus Flensburg und Uwe Döring, Justizminister des Landes Schleswig-Holstein a. D. zeigte unter anderem auf, dass der beste Opferschutz im Bereich von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung darin besteht, Rückfallrisiken bei Tatverdächtigen möglichst schon im Ermittlungsverfahren zu erkennen und Therapieansätze zu finden, um im Rahmen zu verhängender Strafen und Maßnahmen einer neuen Straffälligkeit eines verurteilten Täters möglichst frühzeitig entgegenzuwirken. „Die Sektion für Sexualmedizin am UKSH in Kiel mit Prof. Bosinski leistet hier bundesweit vorbildliche Arbeit. Ich werde mich dafür verwenden, dass die Sektion erhalten bleibt und ihre Arbeit fortsetzen kann. Daneben gilt es, flächendeckend die Betreuung traumatisierter Opfer sexualisierter Gewalt zu verbessern“, sagte Thomas Rother gestern Abend nach der Veranstaltung..

 

Wolfgang Baasch: "Besonderen Augenmerk muss sowohl auf die Situation von Kindern und Jugendlichen, die von der Brücke betreut werden, als auch auf Kinder und Jugendliche von psychisch erkrankten Eltern sowie jenen mit besonderem Förderbedarf gelegt werden."

Özlem Ünsal: "In Schleswig-Holstein sind wir weit und breit die einzige Fraktion, die sich für diese Belange mit vielfältigen Parlamentsinitiativen und breiter Beteiligung der Betroffenen zu Wort meldet."

Birte Pauls: Dass Dänemark erneut die Grenzkontrollen bis zum 11. Mai verlängert, finden wir sehr bedauerlich. Corona ist für die dänische Regierung jetzt offenbar kein Grund mehr, dafür aber wieder oder nach wie vor die Bedrohung durch Extremisten.

Serpil Midyatli: Es ist wichtig, dass wir unseren Soldatinnen und Soldaten für 20 Jahre aufopferungsvollen Einsatz in Afghanistan Danke sagen. Sie und ihre Angehörigen haben unseren Respekt und unsere Anerkennung für ihre Leistungen und den damit verbundenen Entbehrungen verdient.

Die Gespräche zur Bildung einer Ampelkoalition im Bund haben begonnen. Die Zukunft der Bildung in Deutschland war ein wichtiger Bestandteil aller Wahlprogramme der potentiellen Koalitionäre. Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, nennt nach einem Blick in die Wahlprogramme von SPD, Grünen und FDP mögliche Entwicklungslinien für die Zukunft der Schule in Deutschland: