Erheblicher Stellenbedarf: Personalplanung im Justizvollzug auf sichere Beine stellen

Veröffentlicht am 01.02.2021 in Aktuelles

Die Landesregierung hat ein Gutachten zur Feststellung des Personalbedarfs im Justizvollzug in Auftrag gegeben, das seit über einem Jahr vorliegt. Wo das Justizvollzugsgesetz einen Mehrbedarf von 49 Stellen vorsah, geht die Stellenbedarfsanalyse von 85 fehlenden Stellen aus. Hinzu kommen noch 60 weitere Stellen, die durch die Reduzierung der Arbeitszeit für die Mitarbeiter, die Wechselschichtdienst leisten, notwendig geworden sind.

 

Es ist bisher ungeklärt, wie diese Diskrepanz zustande gekommen ist. Das muss dringend geklärt werden – denn sonst steht die Möglichkeit im Raum, dass die Stellenberechnung auch in anderen Bereichen der Justizverwaltung fehlerhaft ist. Der andauernd hohe Krankenstand wird beispielsweise erwähnt – angemessen berücksichtigt wird er nicht. Eine kurzfristige Lösung bekannter Probleme oder gar der Aufbau einer Personalreserve ist bisher nicht erfolgt.
Allerdings ist es gut, daß die Zahl der Ausbildungsstellen verdoppelt und auch die Besetzungsquote gestiegen ist.

 

Ein moderner Strafvollzug, der auch die Chancen von Resozialisierung signifikant verbessern kann, verlangt nach einer besseren Besoldung, einem besseren Gesundheitsmanagement und einer erträglichen Arbeitsbelastung für die Beschäftigten. Ein erster Schritt, der die Situation für die Beschäftigten schnell und spürbar entspannen würde, wäre auch der Verzicht auf die Abschiebehaftanstalt in Glückstadt.

 

Bernd Heinemann: Am Sonntag, dem 23. Mai 2021, hat die belarussische Regierung unter dem Vorwand einer Bombendrohung den Ryanair-Flug FR4978 unter Beteiligung eines MiG-29-Kampfflugzeugs der belarussischen Luftwaffe abgefangen und zum Flughafen Minsk geleitet, um eine Notlandung zu erzwingen.

Kai Vogel: Wenn es um die Anzahl der Pläne und Ankündigungen in dieser Legislaturperiode geht, das muss ich Ihnen wirklich zugute halten, da sind Sie einsame Spitze. Fehlanzeige oder Stochern im Nebel allerdings, wenn ich an die Umsetzung dieser ehrgeizigen Pläne denke.

16.06.2021 14:00
Trauer braucht einen Ort.
Serpil Midyatli: Die Inzidenzen sinken, die Temperaturen steigen… seit Tagen schon erleben wir, wie wir Stück für Stück unseren Alltag zurückbekommen. Automatisch fühlen wir uns freier. Die Stimmung steigt. Familie und Freunde treffen, gemeinsam EM schauen, grillen.

Heiner Dunckel: In der Tat können wir festhalten, dass die 2013 von der damaligen Landesregierung und Küstenkoalition verabschiedete Breitbandstrategie eine richtige und gute Entscheidung war. Schleswig-Holstein steht im deutschlandweiten Vergleich insbesondere bei der Glasfasertechnologie überdurchschnittlich dar, wobei wir ja trotzdem vermerken müssen, dass Deutschland insgesamt europa- und weltweit eher unterdurchschnittlich zu bewerten ist.

Kathrin Bockey: Die Polizeibeauftragte und Ihre Mitarbeiterinnen sind auf verschiedenen Feldern tätig und die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Die Bürger:innen und genauso die Polizist:innen vertrauen ihr und schätzen sie. Lob, Anerkennung und Dank an dieser Stelle!