Videoaufruf aller Fraktionen: Wir zeigen Gesicht gegen Rechtsextremismus

Veröffentlicht am 16.03.2012 in Rechtsextremismus

Zu den Demonstrationen gegen Rechtsextremismus in Lübeck am 31. März und in Neumünster am 01. Mai rufen alle Landtagsfraktionen die BürgerInnen Schleswig-Holsteins in einem Video dazu auf, gemeinsam gegen Rechtsextremismus Gesicht zu zeigen.
Auf Initiative von Luise Amtsberg und Rasmus Andresen (Bündnis 90/Die Grünen) wurde ein Video erstellt, das Statements von Abgeordneten aller Fraktionen sowie von Innenminister Schlie enthält. Sie appellieren an die BürgerInnen, sich an den Demonstrationen gegen Rechtsextremismus zu beteiligen:

Die beteiligten Landtagsabgeordneten erklären dazu:

"Die mörderischen Aktivitäten der NSU sowie die Aktivitäten von Rechtsextremen in Leck sind nur zwei Ereignisse der jüngeren Vergangenheit, die gezeigt haben, welche Gefahr von Rechtsextremen für die Demokratie und das friedvolle Zusammenleben in Deutschland ausgeht. Nun haben alle demokratischen Parteien ein gemeinsames Zeichen für ein solidarisches und buntes Schleswig-Holstein gesetzt.
Wir fordern alle BürgerInnen dazu auf, Hand in Hand gegen Rechtsextremismus zu stehen: Am 31. März in Lübeck. Am 01. Mai in Neumünster. An 365 Tagen im gesamten Schleswig-Holstein."

An dem Video haben sich beteiligt (in chronologischer Auflistung):
Luise Amtsberg (Bündnis 90/Die Grünen); Rasmus Andresen (Bündnis 90/Die Grünen); Serpil Midyatli (SPD-Fraktion); Klaus Schlie (Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, CDU); Ranka Prante (Fraktion DIE LINKE); Ralf Stegner (SPD-Fraktion); Christopher Vogt (FDP-Fraktion); Astrid Damerow (CDU-Fraktion); Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen); Antje Jansen (Fraktion DIE LINKE); Flemming Meyer (SSW-Fraktion); Wolfgang Kubicki (FDP-Fraktion); Wolfgang Baasch (SPD-Fraktion); Anke Spoorendonk (SSW-Fraktion); Torsten Geerdts (Landtagspräsident, CDU).

Kamera und Produktion: Erik Sachtleber

 

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Martin Habersaat: "Nur sechs Länder gewähren bis heute keine Zuschüsse für Fahrtkosten, und vier Länder zahlen bis heute nichts für Unterbringung und Verpflegung. Schleswig-Holstein gehört zu beiden, obwohl die Bedeutung der beruflichen Bildung -zu Recht- in jeder bildungspolitischen Debatte betont wird!"

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