|
Als Lübecker macht es mir Freude,
Lübecks Interessen zu vertreten
Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet,
in Lübeck geboren und aufgewachsen. Nach
dem Schulbesuch Mittlere Reife an
der Realschule in Schlutup machte
ich eine Verwaltungsausbildung bei der Hansestadt
Lübeck, war dort einige Jahre im Gesundheitsamt
tätig unterbrochen vom Zivildienst
im Alten- und Pflegeheim am Behnkenhof.
|
 |
Im Amt wurde es mir jedoch zu langweilig und
ich begab mich auf den "Zweiten" Bildungsweg:
zum Studium an der Hochschule für Wirtschaft und
Politik in Hamburg. 1988 hatte ich die Abschlüsse
eines Diplom-Betriebswirts und eines Diplom-Sozialökonoms
in der Tasche und erst mal keine Arbeit.
Ein gutes dreiviertel Jahr schlug ich mich mit
Lehraufträgen an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein
als Ausbilder und Dozent durch, bevor ich im Bereich
Verwaltungsorganisation der Hamburger Innenbehörde
ein neues Berufsleben begann. Doch nach zweieinhalb
Jahren fragte mich der damalige SPD-Bürgerschaftsfraktionsvorsitzende
Dietrich Szameit, ob ich Fraktionsgeschäftsführer
in Lübeck werden möchte, und ich sagte zu. Dort
blieb ich acht Jahre, bis ich in den Landtag gewählt
wurde.
Der SPD trat ich schon 1977 mit 17 Jahren bei.
Engagiert habe ich mich aber immer stärker in
der Gewerkschaft ÖTV jetzt (leider) Ver.di
oder im Dachverband DGB. Ich war auch Jugendvertreter
und Personalrat, habe Jugendringsarbeit geleistet
und mich in der Alternativ-Szene rumgetrieben.
Doch Mitte / Ende der achtziger Jahre habe ich
die SPD als Ort wiederentdeckt, an dem ich politisch
arbeiten möchte. Dort konnte ich am wirksamsten
meine politischen Ideen und Ziele umsetzen.
Im Landtag bin ich in den Bereichen Wirtschafts-,
Innen- und Finanzpolitik aktiv.
Insbesondere in den Themenbereichen Werften, Polizei,
Bekämpfung von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
konnte ich manches auf den Weg bringen.
Meine Freizeit verbringe ich gerne in unserem
Reihenhäuschen in der Siedlung an der Vorrader
Straße. Dort wühle ich ein bisschen im Garten,
streite mit meiner Frau über Einrichtungsfragen
und spiele mit unseren beiden Katzen Philip und
Lucy.
Einmal die Woche gehe ich ins Fitnesscenter, lese
viel meist Bücher mit geschichtlichem Hintergrund
oder die Comics aus Entenhausen , backe
vor Weihnachten Kekse und überlege, wann wir mal
wieder Urlaub in Bayern machen könnten.
12 Fragen an Thomas Rother
| 1. |
 |
Was ist
ihre Lieblingsfarbe?
Blau, das männliche
Blau |
| 2. |
|
Was ist
ihr Lieblingsessen?
Gerne Italienisch,
im Winter tut Hausmannskost wie Kasseler
mit Grünkohl gut |
| 3. |
|
Was ist
ihr Lieblingsgetränk?
Milch |
| 4. |
|
Welches Buch
lesen sie gerade?
Werner Bräunig:
Rummelplatz |
| 5. |
|
Ihr Lieblingsschriftsteller?
Stefan Heym
schrieb tolle, kluge Romane |
| 6 |
|
Ihr Lieblingsmusiker?
Ist eine Musikerin:
Melissa Etheridge von der hab ich
alles |
| 7. |
|
Ihr Vorbild?
Gibt's eigentlich
nicht, denn alle machen Fehler. Am meisten
beeindruckt mich jedoch der Lebensweg von
Herbert Wehner. Da finde ich viele meiner
eigenen Konflikte wieder. |
| 8. |
|
Ihr politisches
Motto?
Was Du nicht willst,
das man Dir tu, das füg' auch keinem andern
zu. |
| 9. |
|
Ihre größte
Stärke?
Hartnäckigkeit, vermitteln
können, Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
|
| 10. |
|
Ihr größter
Fehler?
Ungeduld und auch
leider Unbeherrschtheit, wenn die "Nerv-Grenze"
überschritten ist. |
| 11. |
|
Ihre Zukunftspläne?
Ein besserer Landtagsabgeordneter
zu werden und mir ein möglichst normales
Leben mit meiner Frau zu erhalten |
| 12. |
|
Was würden
Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Eine Rückfahrkarte.
|
|